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Poem

Kann es wirklich sein, das ein menschlicher Wille gebrochen werden kann? Das ein Herz in Stücke gerissen wird, dass eine Seele weint? Kann es sein, dass ein Mensch, die Krone der Schöpfung, sich fühlt wie eine Blume, die unter Steinen begraben liegt, wie eine Rose die keine Blüten mehr hat, wie ein Vogel der sich die Flügel gebrochen hat, wie ein Meer, das kein Leben in sich trägt? Kann es sein, dass wir Heilung suchen und Hass finden?

Ich strecke mein Gesicht zur Sonne, lass mich wärmen. ich laufe barfuss durch das warme Gras und spüre den Sommer, ich schau dich an und du schenkst mir ein Lächeln, ich pflanze eine Blume und fühle das Leben, ich höre ein Lied und meine Seele wird gestreichelt. Ich sehe die Blume, die Licht sieht, ich ich sehe die Rose, die Blüten trägt, ich sehe den Vogel der fliegen kann, und ich weiß, das es Heilung geben kann.

Ich bete zu Gott, zu dem, der mich gemacht hat, der mich kennt, und ich spüre seine Kraft. Sie durchfließt mich, macht mich zu dem, was ich bin, lässt mich lachen, lässt mich Dinge ertragen, die ich nicht ändern kann, lässt mich wissen, dass ich geliebt bin, das ich geliebt werden darf und lässt mich mit ganzem Herzen und aus tiefster Seele spüren, das ich lieben kann.

 

2.2.07 16:07


Okay ab Morgen werden wir in unserem Reli-berufsschul-unterricht in den Genuß kommen, etwas über die Liebe lernen zu dürfen und uns den Kopf darüber zermartern was Liebe für uns bedeutet. Uns wurde aufgetragen als erstes einen Text oder eine Szene aus einem Film zu nehmen und sie bildlich darzustellen, und da ich leicht gefühlvoll veranlagt bin, habe ich sofort an eine Szene aus diesem ja ach so romantischen Film Notting Hill gedacht. Mit der Zeit habe ich diese Szene allerdings als ungenügend gestrichen. Es gibt keinen besseren Text was Liebe ist, als der Vers aus 1.Korinther 13.

Liebe ist langmütig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht. Sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich wenn die Wahrheit siegt. Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.

Mir wurde erklärt, dass das die Agape (göttliche) Liebe ist und ich werde das nie bezweifeln, denn jeder von uns weiß, das niemand im Stande ist, so zu lieben. Wer von uns erträgt denn alles, wer ist nie verletzend oder auf sich selbst bedacht? Wohl niemand. Wir alle wissen, das menschliche Liebe Hand in Hand geht mit Verletzungen, Neid, Wut, Hass, Trauer und Versagen. Mir fällt es, nachdem, was ich erlebt habe, inzwischen schwer, zu glauben, das es wirklich bedingunglose und reine Liebe zwischen zwei Menschen geben kann. Nirgends kannst du das finden. Ich habe immer gewusst, das ich die wahre Liebe, die Liebe dich ich brauche, nur bei Gott finden kann, das nur er mich so liebt, wie ich wirklich bin. Ich will hier nicht rumlügen. Ich habe gesehen wozu Hass einen fähig macht, was es bedeutet zu hassen, was es bedeutet, sich von Gott abzuwenden, und Dinge zu tun, für die du dich selber verachtest. Dann bleibt nicht mehr viel übrig von der Liebe. Dann suchst du sie verzweifelt, und findest sie nicht mehr.  Das Wissen von Gottes Liebe zu dir taucht ab in das Meer deiner Verzweiflung, verschwindet in der Schande deiner Demütigungen, und flieht mit den letzten Tränen deiner Bitterkeit.

5.2.07 22:03


Friede

Gerade habe ich das Buch *der Alchimist* von Paulo Coelho zu Ende gelesen.

Wirklich Gutes Buch.

Es ist schon erstaunlich zu sehen, wie ein bisschen herumphiliosophieren mit einer Geschichte drumrum die Menschen begeistern kann. Vielleicht liegt es daran, dass im Gunde alle Menschen nach der Bestimmung ihres Lebens suchen und ihren Lebensweg gehen wollen, ihn aber nicht finden. In dieser Geschichte wird beschrieben, wie ein junger Mann seinen Lebensweg geht, und dabei in die *Weltenseele* eintaucht. Er findet seine Bestimmung, er findet die Liebe und er findet einen Schatz.

Paulo Coelho schreibt von der universellen Sprache der Welt, die jeder versteht. Das es Dinge gibt, die man nicht sehen kann, und die trotzdem da sind. Die man mit der Seele erkennen kann.

So wie die Liebe etwa.

Er schreibt, das es für jeden Menschen eine Bestimmung gibt, die Gott für einen vorgesehen hat. Wir müssen Gott suchen, um unseren Weg zu erfahren, in die Stiille gehn, denn Gott spricht leise.

Wir Menschen werden, solnage wir leben, nicht wissen, warum wir existieren, warum die Welt existiert, wir werden nie begreifen können, was das grosse ganze Ganze ausmacht, und vor allem werden wir niemals wissen, wer Gott ist.

Er kann sich offenbaren, aber nur so, dass wir begreifen, dass es ihn gibt, aber niemals sein ganzes Wesen erfassen.

Für mich offenbart sich Gott in der Natur, in der Liebe, in der Sehnsucht nach etwas, von dem wir wissen, dass es grösser als alles ist. In der Suche nach dem Vollkommenen.

Ich habe Gott nie gesucht. Er war immer da. Warum weiß ich nicht. Ich kann nicht begreifen, warum ich mich als Kind dafür entschieden habe, Gott in mein Leben zu lassen. Er hat mich nie wieder los gelassen. Ich konnte zu ihm gehen, in der tiefsten Not, in dem tiefsten Leiden, das mein Herz ertragen musste, in der Ausgebranntheit meiner Seele und ich habe erfahren, dass Gott mich heilt und mir in einer Liebe begegnet, die mein Denken übersteigt. Und vor allem, dass er vergibt.

Ich habe auch die Gegenseite kennengelernt, das Böse, das sich in dein Herz schleicht, das dich von Gott trennen will, das dein allerschlechtestes will. UNd ich habe erkannt, das es nicht das ist, was ich möchte. Das ich das Böse verabscheue. Gott hat in uns das Wissen um Gut und Böse gelegt, und den freien Willen, zu entscheiden, was wir lieber wollen. Ich denke, ich wähle die Liebe, und habe sie gewählt, und mir ist klar, dass das Gottes Gnade ist.

In diesem Moment sagt Gott zu mir:

*Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein*

Und das gibt mir Friede. Es gibt mir die Gewissheit, das ich mein Leben nicht umsonst lebe. Und das ich jemanden an meiner Seite habe, der mein Herz im grössten Sturm zur Ruhe bringt.

10.2.07 18:17


Für Dich

Ich sehne mich nach Dir

 

Mit allem was ich bin

 

Mit jeder Faser meines Herzens

 

Mit jedem Gedanken der zu dir führt

 

Mit jeder Erinnerung an deine Worte.

 

Worte, die mich trösten,

 

Worte, die mir zeigen wer ich bin,

 

Und die mir Stärke geben.

 

Ich spüre noch immer deine Umarmung,

 

Sehe dein lächeln,

 

Fühle deine Ruhe, die mich zur Besinnung bringt,

 

Und weiß, dass ich dich liebe

 

 

14.2.07 21:25





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